Weinerlebnisse in der Moselvinothek

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Den Winter sind wir nun doch hoffentlich endlich los und somit kann auch die Weinsession 2013 endlich beginnen. Ein paar neue Moselweine haben wir schon in unser Sortiment aufgenommen und es werden noch einige köstliche Exemplare folgen, die Sie natürlich nicht nur in unseren Weinkellern, sondern auch in unserem Onlineshop finden können. Aber wir sind natürlich nicht nur was das Auffüllen und Erweitern unserer Weinbestände angeht, richtig fleißig. Auch für hochwertige Unterhaltung haben wir bereits gesorgt und wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm in unserer Vinothek und im Weinmuseum anbieten können.

Riesling – wer bist du?

Was könnte es für den Anfang Besseres geben, als einen Abend, den wir ganz dem Riesling, dem König der Weine, gewidmet haben? Wir starten unser Programm der ganz besonderen Weinproben am 24. Mai 2013 um 18:30 Uhr mit der Weinprobe „Riesling – wer bist du?“. Der Wein an sich ist ein facettenreiches Getränk. Er kann uns aufmuntern, unsere Seele trösten und Emotionen wecken. Wein ist Emotionalität pur und genau das möchten wir Ihnen am Beispiel des Moselrieslings beweisen. Begleiten Sie uns auf einer Reise in die emotionale Welt der Weinverkostung.

La Palette du Monde – Kunst und Wein

Auch Kunst darf in unserem Programm nicht fehlen. Wir freuen uns darauf, ab dem 31. Mai bis zum 09. Juni 2013, täglich zwischen 10 und 18 Uhr, die einzigartigen Kunstwerke von Künstlern aus Marokko, Frankreich, Spanien und Russland, aber auch aus der Moselregion im Weinmuseum präsentieren zu dürfen, wenn zum 2. Mal die Internationale Kunstausstellung La Palette du Monde bei uns zu Gast ist. Die Vernissage der Ausstellung, die von der deutschen Künstlergruppe der Künstlervereinigung „La Palette du Monde“ veranstaltet wird, ist am 31. Mai um 18 Uhr. Der Eintritt zu diesem Event ist frei. Wenn Sie sich in eines der Ausstellungsstücke ganz besonders verliebt haben, dann muss es am Ende der Ausstellung nicht „Lebe wohl“ heißen, denn alle Stücke können käuflich erworben werden.

Brot und Butter

Ein ganz neues Event in unserem Veranstaltungskalender ist die Weinprobe „Wein – Brot – Butter“. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es an diesem Abend, genauer gesagt am 21. Juni, nicht nur Wein zu verkosten, sondern auch Brot und Butter. Verschiedene Brot- und Buttersorten werden vorgestellt und – kombiniert mit unserem leckeren Moselwein – verkostet. Ein sensorisches Ereignis, in dem es vor allem um den Geschmack des Ursprünglichen geht.

Es wird Rosa

Ein Abend ganz in Rosa – das ist der Weinabend in Rosé am 24. August. Zur Verkostung stehen Rosé-Sekte und –Weine aus dem Weinbaugebiet Mosel bereit und es gibt Vieles rund um den Rosé zu erfahren. Alle Damen, die sich passend zum Motto des Abends mit einem rosafarben Kleidungsstück schmücken, dürfen sich außerdem auf eine kleine Überraschung freuen.

Frauenabend im Weinkeller

Auch ein reiner Frauenabend darf in unserem Programm natürlich nicht fehlen. Am 27. September heißt es ab 18:30 Uhr wieder „von Frauen für Frauen“. Eine Weinprobe, die die weibliche Sicht der Dinge hervorhebt. Hier stehen, neben dem Wein, Sinnlichkeit, Emotion und Gefühle im Mittelpunkt. Natürlich mangelt es auch nicht an dem nötigen Fachwissen.

Wir sitzen im Dunkeln

Am 15. November bleiben in der Vinothek ab 18:30 Uhr die Lichter aus aber die Türen für unsere Gäste offen. Denn dann findet die die Weinprobe „Wein im Dunkeln – wenn die Sinne sinnlich werden“ statt. Hier können Sie Wein so intensiv erleben wie nie zuvor. Denn wenn es dunkel wird, schärfen sich unsere Sinne und wir öffnen uns für ganz besondere Geschmackserlebnisse. Einzigartige Eindrücke sind garantiert.

Wein bei Nacht

Unser abwechslungsreiches Programm endet am 29. November um 21 Uhr. Die „lange Nacht der Weine“ ermöglicht es Ihnen, an diesem Tag die Schätze der Vinothek von 18.30 bis 21 Uhr zu erkunden und zu kosten. 150 verschiedene Moselweine warten darauf, von Ihnen genossen zu werden. Und für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es ein leckeres Fingerfood-Buffet.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf der Seite der Moselvinothek. Dort können Sie sich außerdem für die Events anmelden. Wie immer sind wir auch 2013 nicht nur für diese Veranstaltungen zu haben. Auch für individuelle Weinproben öffnen wir gerne unseren Keller.

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Kleine Weinkunde: der Weiße Spätburgunder

Auch der Weiße Spätburgunder, Sie kennen ihn vielleicht auch unter dem Namen Pinot bianco oder Pinot blanc, gehört zum Sortiment der Moselweine mit dazu. Dieser weiße Wein sorgt seit dem 14. Jahrhundert für Weingenüsse der besonderen Art, die denen des Chardonnay und des Auxerrois sehr ähneln. Die sehr alte Weinsorte entstand aus einer Mutation des Grauburgunders. Wie der Name schon vermuten lässt, gehört auch der Weiße Spätburgunder zu den Burgundersorten, von denen es, neben dem bereits erwähnten Grauburgunder unter anderem auch den Blauen Burgunder gibt.

Wir erkennen den Weißen Burgunder, den hellsten Wein aller Burgundersorten, an seinen weißlich bis hellgrünen, offenen Triebspitzen, den mittelgroßen, dunkelgrünen Blättern, die etwas rundlich und häufig dreilappig sind. Die dichtbeerige Traube der Rebe des Weißen Burgunder ist walzenförmig und nur selten geschultert. Die dünnhäutigen Beeren sind rundlich bis oval und ihre Färbung ist gelblich grün. Da der Weiße Burgunder, der empfindlich gegen den späten Frühjahrsfrost reagiert, weinbaulich eher anspruchsvoll ist, wird er nicht ganz so häufig angebaut. Klimaschwankungen gegenüber ist diese Rebsorte alles andere als gut gesonnen und dank der sehr dünnhäutigen Beeren ist eine besonders vorsichtige Behandlung nötig. Der köstliche Wein ist diese besonderen Bemühungen aber ganz bestimmt wert.

Was uns aber noch viel mehr interessiert als die Rebe an sich und ihre Ansprüche, die sie an den Winzer und ihre Lage stellt, ist der Wein, den wir aus ihr gewinnen. Der Pinot bianco bezaubert mit seiner Feinheit und Eleganz. Seine Aromen zeugen von der lebhaften Frische reifer Früchte, wie zum Beispiel Äpfel oder Pfirsiche mit einer angenehm weichen Säure. Sie haben Lust auf mehr bekommen? Kein Problem, denn auch den Weißen Burgunder führen wir in unserem Sortiment. Genießen Sie ihn direkt in unserer Vinothek in Bernkastel-Kues oder bestellen Sie sich den Wein Ihrer Wahl einfach online in unserem Shop.

Kleine Weinkunde: der Blaue Spätburgunder

Pinot Noir, Pinot Nero, Blauburgunder, Schwarzburgunder oder eben der Blaue Spätburgunder. All diese Namen stehen für die hochwertige Rebsorte, aus der der gleichnamige, köstliche Rotwein hervorgeht. Aufgrund der besonderen Qualität darf sich diese noble Rebe sogar Edelrebe nennen. Aus ihrem Saft entsteht der klassische Rote, den man in fast allen deutschen Weinanbaugebieten – natürlich auch an der Mittelmosel – antrifft.

Der Blaue Spätburgunder ist ein Wein, über dessen Alter sich streiten lässt. Es gibt zwar einige Spitzenweine, die auch im Alter noch köstlich sind, aber in der Regel verlässt diesen Rotwein mit dem Alter der Charme und von dem einst so komplexen, verführerischen Aroma ist dann nur noch wenig übrig.

Auch diese Rebe kam einst mit den Römern zu uns. Sie stammt scheinbar direkt von einer Wildrebe ab und ist nicht, wie oft vermutet, eine Kreuzung aus Traminer und Schwarzriesling. Im Gegenteil. Der Schwarzriesling gilt sogar als Mutation des Spätburgunders.

Gut erkennen kann man die Rebe des Spätburgunders an ihren walzenförmigen Trauben, die mittelgroß und sehr dichtbeerig sind. Die Beeren der Trauben sind dunkelblau bis violettblau und oval.

Die Rebe, die den Frühjahrsfrost fürchtet, schlägt sich im Winterfrost, dank ihrer guten Holzreife, sehr gut. Allgemein ist die Rebsorte eher schwierig. Da die Haut der Beeren äußerst dünn ist, muss sehr feinfühlig gearbeitet werden, um die Schale nicht zu verletzen und den kostbaren Saft freizusätzen. Auch Klimaschwankungen gegenüber ist der Spätburgunder nicht gut gestimmt und auch sonst ist er eher anspruchsvoll und anfällig gegenüber Schädlingen und Erkrankungen. Aber dank seines einzigartigen Geschmacks und seiner ausnahmslos sehr guten Qualität ist der Blaue Spätburgunder die Mühe, die er dem Winzer macht, wert.

Der Blaue Spätburgunder besticht mit seinem feinen, sehr fruchtigen Aroma. Die harmonischen Weine sind vollmundig und samtig mit einem Hauch von Mandel und einem betörenden Duft nach roten Früchten, wie Erdbeere, Brombeere und Kirche. Der einzigartige Geruch des tiefroten Weins erinnert an die Lagerung im typischen Holzfass. Gerade zu kräftigen Fleisch- und Wildgerichten ist der Blaue Spätburgunder die richtige Wahl. Auch zu einer Käseplatte oder einer herzhaften Winzervesper passt dieser Rotwein sehr gut.

Überzeugen Sie sich selbst vom einzigartigen Geschmack des Blauen Spätburgunder. Wir halten in unserer Vinothek und natürlich auch im Onlineshop eine exquisite Auswahl für Sie bereit!

Kleine Weinkunde: Die Rebsorten an der Mosel – der Rivaner

Nachdem wir uns erst kürzlich mit dem Riesling als dem König der Weine befasst haben, möchten wir nun auch mal die anderen Weinsorten der Mosel in den Vordergrund heben. Denn die Rieslingrebe ist natürlich nicht die einzige Rebe an der Mosel, deren zauberhaften Saft wir immer wieder gerne genießen.

Die, neben dem Riesling, wichtigsten Rebsorten an der Mosel sind der Müller-Thurgau, auch bekannt als Rivaner, der Elbling, der Blaue Spätburgunder, auch Pinot noir genannt, und quasi das Gegenstück Pinot blanc, der Weiße Burgunder. Außerdem finden wir im Weinanbaugebiet Mosel auch immer wieder Dornfelder, Kerner und einige weitere Rebsorten, die aber, denken wir an Weingenuss an der Mosel, weniger von Bedeutung sind. Zu diesen, eher selten vertretenen Weinen gehören Bacchus, Ortega, Reichensteiner, Optima und Findling und ein paar rote Rebsorten, darunter Frühburgunder, Regent, Cabernet Sauvignon und Merlot. Aber genug davon. Denn wir möchten an dieser Stelle unser Augenmerk auf die bedeutenderen Vertreter unter den Weinreben richten.

Beginnen wir also heute mit dem Müller-Thurgau bzw. dem Rivaner. Entstanden ist die Rivaner-Rebe aus einer Kreuzung von Riesling und Madeleine Royale. Sie ist, nach dem Riesling, die wichtigste Rebsorte an der Mosel. Im Bereich Mosel, Saar und Ruwer hat sich der Rivaner soweit ausgebreitet, dass er mittlerweile auf 14 % der Fläche des Weinanbaugebietes vertreten ist. Die Rebe des Rivaners erkennen Sie an seinen mittelgroßen, fünf- bis siebenlappigen Blättern, die mitunter tief gebuchtet und stark gewellt sind. Die Triebspitzen sind hellgrün und etwas flaumig und verfügen über einen rötlichen Stich. Die Fruchttrauben der Rebe sind verhältnismäßig groß und konisch, oft geschultert und meist eher dichtbeerig. Die einzelnen Beeren mit dem saftigen Fleisch sind mittelgroß und oval und haben eine gelblich grüne Färbung. Im Gegensatz zum Moselriesling ist bei den Weinen aus der Rivaner-Beere die Fruchtsäure nicht ganz so stark ausgeprägt und der ganze Wein ist im Geschmack eher mild. Der Rivaner wird häufig halbtrocken oder auch trocken ausgebaut. Das Aroma zeugt von einer fruchtigen Frische und einer krautigen Note mit einem typischen Muskatton im Bukett. Nicht selten ist das Bukett auch etwas blumig.

Wer einen Rivaner zuhause hat, der sollte mit dem Genuss nicht länger als zwei, höchstens drei Jahre warten, sonst verliert sich das sehr feine Muskataroma. Am köstlichsten ist der Rivaner aber, wenn er ganz frisch genossen wird. Sie haben gerade keinen Rivaner zur Hand, sind aber neugierig auf seinen Geschmack? Kein Problem, denn in unserem online Weinshop gibt es den Rivaner für zuhause. Einfach mal probieren und dann immer noch entscheiden, ob der Rivaner in Ihr Weinregal gehört, können Sie bei einer Weinprobe in unserer Vinothek.

Sommer, Wein und Veranstaltungen

Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des Jahres, die neuen Jahrgänge sind bereits da und momentan sieht es sogar so aus, als könnten wir uns doch noch auf ein bisschen Sommer freuen.

Was will man da eigentlich noch mehr? Vielleicht eine Weinprobe von Frauen für Frauen, am 23.08.2012 im Säulenkeller der Vinothek. Hier eröffnet sich Ihnen, liebe Frauen und Weinliebhaberinnern, mal ein ganz anderer Blick auf die Weine und ihre Verkostung. So viel Sinnlichkeit, Emotion und Gefühl gab es noch nie bei einer Weinverkostung. Bei all der Leidenschaft dürfen natürlich auch nicht der fachliche Hintergrund und ein enormes Wissen rund um den Wein und die Weinbewertung fehlen. Schärfen Sie Ihre Sinne und tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Sensorik.

Für alle, die dann noch etwas mehr erleben möchten, oder eben keine Frau sind, gibt es am 9.11.2012 ein weiteres Highlight in der Vinothek. Wie immer gibt es köstlichen Wein, aber diesmal ganz im Dunkeln, wenn unsere Sinne perfekt geschärft sind, und wir den Wein so intensiv erleben können wie nie zuvor. Eine emotionale und aufregende Reise mit einzigartigen Eindrücken.

Ich kann Ihnen jetzt schon versprechen: Dabei sein lohnt sich. Deswegen direkt auf unserer Homepage www.moselvinothek.de vorbeischauen und anmelden.

Natürlich sind wir auch neben diesen beiden Veranstaltungen täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr mit unserem großen Repertoir an ausgewählten Weinen für Sie da und begleiten Sie gerne auf einem Abstecher in die unendlichen Weiten der Welt der Weine. Wir freuen uns auf Sie!

Themenweinprobe

Am 19.12.2008 findet in der neuen Multimedia Wein-Erlebniswelt die erste Themenweinprobe statt. Beginn ist 19:00 Uhr. Diese Weinprobe findet an verschiedenen Stationen der Wein-Erlebniswelt statt. An der Station „Inspiration“ wird der Werdegang des Ölgemäldes „Calmont“ von Michael Apitz vom Entwurf bis zum fertigen Bild gezeigt. Der Calmont ist der steilste Weinberg Europas. Probiert wird ein 2007er Bremmer Calmont Qualitätswein trocken vom Weingut Franzen.

An der Station „Wein und Gesundheit“ wird ein 2005er Berncasteler Doctor Spätlese probiert.

Insgesamt kommen fünf  Weine zu verschiedenen Themen zur Probe.

Während der Weinprobe haben die Weinfreude die Möglichkeit, sich ausführlich zu Geschichte, Kultur, Wein und Weinbau zu informieren.

Anmeldungen unter der Telefon Nr.: 06531 4141 – E-mail: info@moselweinmuseum.de

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Preis 15,00 € pro Person