Die Deutsche Weinkönigin

Seit dem letzten Freitag ist es amtlich: Deutschland hat eine neue Regentin über den Wein. Um genau zu sein die die 65.. Die neue amtierende Weinkönigin in Deutschland ist die 22. Jährige Nadine Poss aus Windesheim an der Nahe. Für die nächsten 12 Monate ist sie die Vertreterin des deutschen Weines und löst damit Julia Bertram ab.

Wie wird man Anwärterin auf den Thron des deutschen Weines?

Moselwein

(C) KlausM, pixelio.de

Für viele weinbegeisterte junge Damen stellt sich nun die Frage, wie man eigentlich zur Weinkönigin wird. Ein Adelstitel ist dafür natürlich nicht nötig. Aber auch nicht jede kann einfach so zur neuen Wein Majestät ernannt werden. Es müssen zuvor einige Kriterien erfüllt werden. Hierzu muss man es erst einmal in einem der 13 deutschen Weinanbaugebiete zur Gebietsweinkönigin gepackt haben. Voraussetzung ist übrigens auch eine „eindeutige und starke Verbundenheit mit dem deutschen Wein“. Und diese Verbundenheit muss entweder durch eine weinbezogene Berufsausbildung oder durch eine familiäre Bindung mit dem Weinbau in der Heimat bestätigt werden. Zusätzlich müssen die Anwärterinnen mindestens 18 Jahre alt sein. Sind die Kriterien erfüllt, müssen sich die potenziellen Weinköniginnen einer Fachbefragung rund um den Wein stellen. Nur 6 Kandidatinnen werden anschließend für den zweiten Teil nominiert. Jetzt ist nicht das Fachwissen gefragt. Stattdessen müssen die übrigen Gebietsweinköniginnen ihre Spontanität, Witz und Charm unter beweis stellen – und das im Fernsehen vor laufender Kamera.

Neben der Deutschen Weinkönigin werden dann außerdem zwei Gebietsweinköniginnen zu Prinzessinnen ernannt. Für ein Jahr ist das Trio dann dafür verantwortlich, den deutschen Wein im In- und Ausland auf Weinfesten, Messen und anderen Veranstaltungen zu präsentieren. Dabei ist die Amtszeit für die jungen Frauen weit mehr als ein Zeitvertreib. Einmal Deutsche Weinkönigin oder Prinzessin zu sein ist für viele ein Sprungbrett für die spätere Karriere.

Die Ursprünge der Weinkönigin

Die Deutsche Weinkönigin gibt es bereits – mit Unterbrechungen – seit 1931. Damals war sie zwar eigentlich „nur“ die Pfälzische Weinkönigin. Da sie damit aber die einzige Weinkönigin deutschlandweit war, repräsentierte sie auch gleich den deutschen Wein mit und beschränkte sich nicht nur auf den Wein der Pfalz. Zu dieser Zeit waren die Regeln natürlich noch wesentlich strenger. So durften unter anderem nur ledige Töchter einer Winzerfamilie an der Wahl teilnehmen. Auch die Prüfungsanforderungen waren noch etwas anders: Es musste ein Walzer getanzt und eine Rede gehalten werden.

Wir wünschen der 65. Deutschen Weinkönigin alles Gute und hoffen, sie auch mal bei uns in der Vinothek auf ein Gläschen Moselwein begrüßen zu dürfen.

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Heute möchte ich Ihnen vorstellen…

Nach zahlreichen Vorstellungsrunden der Moselwinzer können wir mit Stolz behaupten, dass wir immer noch einige Winzer in unserem Keller finden konnten, die wir Ihnen noch nicht vorgestellt haben.

Einer dieser Winzer ist Christoph Koenen, kurz das Weingut CK aus Minheim an der Mosel. Die Philosophie des Weingutes ist „natürlich genießen“ und das spiegelt sich auch in jedem einzelnen der CK Weine wider. Das renommierte Weingut bewirtschaftet unter anderem den Minheimer Rosenberg, aus dessen Erträgen wir Ihnen gleich zwei Weine, einen Riesling Kabinett und eine Riesling Spätlese, präsentieren dürfen.

Delikate Rieslinge und auch Spätburgunder bietet das Weingut Grumbach. Anbau mit Muße und Bedacht ist hier das Erfolgsrezept des Winzers Hermann Grumbach. Das Resultat sind hochprämierte Weine aus dem Weinort Lieser an der Mosel.

Nicht weit von Lieser liegt der Moselort Brauneberg, der zahlreiche renommierte Weingüter beherbergt. Eines davon ist das Weingut Kranz-Junk. Hier stehen hochwertige Sekte, Rieslinge, Chardonnay, Spätburgunder, Dornfelder, weiße Burgunder und Müller-Thurgau auf der Weinkarte. Bewirtschaftet werden Spitzenlagen wie die Brauneberger Juffer und die Brauneberger Juffer-Sonnenuhr.

Das Weingut Michael Simon gehört zu den traditionsreichen Familienweingütern im Weinanbaugebiet Mosel. Die Philosophie des Weingutes ist recht einfach. Es hat es sich zur Aufgabe gemacht, einfach sehr gute Weine zu machen. Um genau zu sein, sehr gute Rieslinge, Rivaner, Dornfelder und Weiß- und Grauburgunder. Der Erfolg gibt ihm recht.

Heute haben wir Ihnen wieder vier Weingüter aus dem Weinanbaugebiet vorgestellt – es gibt also wieder genug Neues zum Ausprobieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei uns freuen uns über Ihre „Testergebnisse“ auf unserer Facebookseite.

Wein – ein Name mit einem langen Weg

Wein ist etwas, das wir uns gerne wortwörtlich auf der Zunge zergehen lassen. Wir wissen, ob wir eher Fans des weißen oder des roten Weines sind und welche Geschmacksrichtungen wir bevorzugen. Vielleicht haben wir auch unseren Lieblingswinzer und mögen die Tropfen aus dem einen Weinberg lieber, als die aus dem anderen. Wir kennen die besten Jahrgänge und die besten Gelegenheiten, um Wein zu verkosten. Und vielleicht ist uns auch noch bekannt, dass es die Römer waren, die unser liebstes Getränk zu uns an die Mosel gebracht haben.

Der Etymologie des Weins auf der Spur

Aber haben wir uns auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, woher der Saft der Rebe seinen Namen hat? Wahrscheinlich nicht. Und ganz klar ist das auch gar nicht. Denn „Wein“ ist ein Wanderwort. Das bedeutet, dass es sich soweit verbreitet hat, dass es es in vielen verschiedenen Sprachen und Kulturen gibt. Meist passierte das aufgrund von Handel. Wo das Wort seinen Ursprung hat, ist dann allerdings kaum noch nachzuvollziehen.

Weinberge - Vinothek

(C) rzoeller, pixelio.de

Das Wort „Wein“ hat sich in seinen verschiedensten Formen im gesamten mediterranen Raum verbreitet. Die Römer sprachen von „vinum,“ wenn sie den Rebsaft in ihre Becher gossen. Wer arabisch spricht, der genoss „wayn“ und wer der georgischen Sprache mächtig ist, liebt „Ghwino“ (ღვინო), was soviel bedeutet wie „siedende“. Die Franzosen trinken „vin“ und die Engländer „wine“. Und nach dem Althochdeutschen heißt es „wîn“ oder auch „winam“.

Die Ähnlichkeiten sind kaum zu übersehen. Kein Wunder, denn die Namen, die die Franzosen, Engländer und wir dem köstlichen Traubensaft gegeben haben, lehnen an das lateinische Wort „vinum“ an. Aber nicht nur in diesen Sprachen hat man ein Wort mit gleichem Ursprung gewählt. Auch die Begriffe der Waliser (gwin) und der Iren (fion) stammen von ein und demselben Wort ab.

Schauen wir uns nun die Geschichte des Weines etwas genauer an, ist diese Erkenntnis gar nicht so unsinnig. Denn es waren ja nun mal die lateinisch sprechenden Römer, die ihrer Zeit den Wein in Richtung Norden gebracht haben, sodass Germanen und Kelten erst in den Genuss des Getränks kamen. Da ist es nur logisch, dass sie den lateinischen Begriff „vinum“ an ihre Sprache anpassten.

Hatte der Wein erst mal diese Strecke hinter sich gebracht, kam er über die Germanen zu den Slawen (in Russland heißt der Wein „vinó“) und weiter zu den Balten. In Litauen nannte man ihn „vynas“ und in Lettland „vins“ – allesamt Begriffe, die in Anlehnung an das lateinische Wort entstanden.

Jubiläum in Bernkastel-Kues: 65. Weinfest der Mittelmosel

Am nächsten Wochenende feiert Bernkastel-Kues Jubiläum: Zum 65. Mal empfängt die Stadt zum Weinfest der Mittelmosel vom 29. August bis 2. September Gäste aus nah und fern.

Los geht der Trubel bereist am 29. August mit dem Moselblümchentreffen um 19 Uhr auf dem historischen Marktplatz in der Altstadt von Bernkastel. An diesem Abend gilt es, sich in Schale zu schmeißen, oder besser gesagt ins Moselblümchen. Denn alle, die in der traditionell moselländischen Tracht auftauchen, erwartet eine Überraschung.

Danach folgt der offizielle Teil: Die Eröffnung der Weinstraße durch die amtierende Mosella Nina I. und den Stadtbürgermeister Wolfgang Port. Schon an diesem Abend darf der köstliche Moselwein anlässlich des Weinprobierabends ab 17 Uhr gekostet werden. Aber das ist natürlich erst der Auftakt des diesjährigen Weinfest der Mittelmosel. Wie jedes Jahr gibt es wieder einen Vergnügungspark mit Kunsthandwerkermarkt am Moselufer in Kues. Auch das Brillant-Feuerwerk am Weinfest Samstag um 21 Uhr sollten sie nicht verpassen. Gefeuert wird von hoch oben auf der Burgruine Landshut, dem Schützenhaus und natürlich auch vom Bernkasteler Moselufer aus. Den Höhepunkt erlangt das Weinfest am Weinfest Sonntag. 90 Musikgruppen, Fahnenschwenker, Tanzgruppen, Festwagen, Weinköniginnen und Fußgruppen besuchen die Stadt ab 14 Uhr anlässlich der Winzer-Parade. Und wenn gerade nicht irgendein großes Event stattfindet, dann wird am Marktplatz ebenso wie auf dem Karlsbader Platz für musikalische Unterhaltung gesorgt.

Wir auf dem Weinfest

Solch ein Ereignis lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Wir sind mit unserem Weinstand ganz vorne mit dabei. Sie finden uns am oberen Ende der Weinstraße. Mit dabei haben wir ein paar ganz auserlesene Tropfen aus dem Weingut St. Nikolaus Hospital. Allesamt Rieslinge aus renommierten Lagen wie dem Graacher Domprobst, der Brauneberger Juffer oder Wehlener Sonnenuhr. Sie haben genug vom Weinfest Trubel? Dann besuchen Sie uns doch einfach in der Vinothek auf ein leckeres Glas Wein in gemütlicher Atmosphäre.

Mehr zum Weinfest der Mittelmosel finden Sie hier. 

Feuerwerk am Weinfest der Mittelmosel_2010_Stock_Arnoldi

Feuerwerk am Weinfest der Mittelmosel_2010_Stock_Arnoldi

Es wird mal wieder Zeit…

… für einen Blick in unseren Weinkeller. Heute möchte ich wieder ein paar Winzer vorstellen, die dazu beitragen, dass unser Sortiment so vielfältig und köstlich zugleich sein kann.

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Ein Weingut, das unser Sortiment mit unserem geliebten Rebensaft erweitert, ist das Weingut Werner in Leiwen. Das Weingut Werner ist ein Weingut mit Tradition. Aber nicht nur die Tradition ist hier von Bedeutung, sondern natürlich auch der Fortschritt. Und so entstehen aus der Kombination von beidem erstklassige Rieslinge, angereichert mit einer großen Portion Leidenschaft. Die Moselweine stammen aus den Lagen Schweicher Annaberg, Leiwener Laurentiuslay, Leiwener Klostergarten und Trittenheimer Apotheke.

Weiter geht unsere heute Vorstellungsrunde in Reil an der Mosel. Und zwar beim Weingut Melsheimer. Das Weingut hat sich ausschließlich dem Riesling gewidmet. Und der wird nach den Regeln des ökologischen Weinbaus angebaut. Bereits seit mehr als 15 Jahren gehört der Betrieb dem „Bundesverband ökologischer Weinbau ECOVIN“ an und zieht seit 2009 zusätzlich biodynamische Aspekte hinzu. Das Resultat sind erstklassige „Bio-Weine“ die sich wirklich sehen lassen können.

Für den biologisch-dynamischen Rebbau hat sich auch das Weingut Trossen entschieden. Bereits seit 1978 gibt es aus dem Weingut aus Kinheim-Kindel vom Mosel Terroir geprägte „Bio-Weine“, die natürlich auch in unserem Sortiment nicht fehlen dürfen.

SMW, das steht für Saar Mosel Winzersekt. Schon der Name macht klar: Hier gibt es Sekt, und zwar echten Winzersekt, den Sie auch in unserem Keller wiederfinden. Die Weine, die die Grundlage des Sektsortiments des SMW bilden, wurden allesamt sorgfältig ausgewählt und stammen aus umweltschonendem Anbau. Das Ergebnis sind erstklassige Sekte, die speziell nach der SMW-Methode veredelt werden und dadurch besonderes hochwertig und bekömmlich sind.

Neugierig geworden? Natürlich stehen Ihnen die Produkte dieser Winzer in unserem Keller zur Verkostung zur Verfügung. Sie mögen Rosé? Dann besuchen Sie uns auch am 24.08.2013, wenn es in der Vinothek heißt: Ein Abend in Rosé. Weitere Infos dazu gibt es auf unserer Homepage.

Sommer und Wein

Die hochsommerlichen Temperaturen steigen mal wieder in die Höhe, der Himmel strahlt in ungetrübtem Blau. Egal, ob wir dieses einzigartige Wetter nun von Zuhause aus oder aus einem kleinen Urlaubsparadies genießen – wobei das Eine das Andere nicht unbedingt ausschließen muss – so wirklich perfekt wird es doch erst mit dem perfekten Glas Wein. Haben Sie den entsprechenden Wein für diese Gelegenheit bereits gefunden? Wenn nicht, dann haben wir ihn aber ganz bestimmt in unserem Keller.

Zum Beispiel aus dem Weingut Keltenhof. Rieslinge, Weißburgunder, Dornfelder und Rivaner entspringen Jahr für Jahr dem Bremmer Weingut. Allesamt zeugen sie von der Leidenschaft der fleißigen Winzer und dem besonderen Terroir der Mosel.

Hild Weine gibt es auch in unserem Keller. Und zwar aus dem Weingut Johann Hild. Der Familienbetrieb aus Wincheringen kommt mit 100 Jahren Weinbautradition daher und überzeugt mit einer sehr guten Kombination aus Tradition und Fortschritt.

Auch der Moselort Brauneberg steht seit jeher für erstklassige Weine. Dafür sorgt unter anderem auch das Weingut Martin Conrad. Hier ist die Weinbautradition schon weit mehr als 400 Jahre alt und auch die Weine selbst stammen aus traditionsreichen Steillagen wie Brauneberger Juffer und Brauneberger Juffer Sonnenuhr.

Das Weingut Sausen hat ebenfalls dafür gesorgt, dass wir einen vollen Keller haben. Der Familienbetrieb aus Traben-Trarbach hat sich vor allem der Rieslingtraube verschrieben, glänzt aber auch mit Bacchus, Rivaner und Spätburgunder.

Genug von hochsommerlichen Temperaturen? Der Keller unserer Moselvinothek bietet nicht nur rund 150 Weine, sondern auch angenehm kühle Temperaturen. Kommen Sie vorbei und statten Sie uns einen Besuch ab oder hinterlassen Sie Ihre Urlaubsgrüße auf unserer Facebook-Seite … wir freuen uns über jeden Einzelnen!

Was darf es heute sein?

Vielleicht mal wieder ein guter Tropfen aus dem Vinotheks Keller?

Dann probieren Sie doch mal den Wein vom Weingut Bläsius-Geiben. Das Weingut aus Longuich hat einen ganz hervorragenden Wein in unsere Rubrik Rosé & Rotwein mit beigesteuert. Kein Wunder, denn auch aus den Kellern dieses Weingutes kommen Jahr für Jahr neue erstklassige Moselweine hervor, die unsere Sinne bezaubern.

Auch ein Weingut aus Wehlen möchte ich Ihnen heute vorstellen. Und zwar das Weingut Friedrich Kern, ein Weingut, dass auch Piesporter Wurzeln in sich trägt. Denn erst nachdem Franz Friedrich aus Piesport ins Weingut Kern in Wehlen einheiratete, entstand das Weingut Friedrich-Kern, welches demnach gleich auf eine doppelte Portion Weinbautradition zurückblicken kann. Das Steckenpferd des Weingutes ist der Riesling, aber auch sehr gute Rivaner und einige Rotweine kommen aus den Wehlener Weinkellern hervor.

Karp-Schreiber, diesen Namen finden Sie auch in unserem Sortiment. Seit 1664 ist der Name Karp-Schreiber im Weinbau präsent. Die köstlichen Weine stammen aus renommierten Lagen an der Mosel, darunter auch Brauneberger Juffer und Juffer-Sonnenuhr. Das Ziel des Weinguts Karp-Schreiber ist es, Weine zu kreieren, bei denen ein elegantes Gleichgewicht zwischen feinster Frucht und reifer Säure vorliegt.

Das letzte Weingut in der heutigen Vorstellungsrunde ist das Weingut Jutta Fassian aus Mehring. Das noch sehr junge Weingut baut seine Weine in kleinen ausgewählten Lagen an und setzt dabei auf niedrige Erträge sowie schonende und qualifizierte Weinbereitung. Hier werden moselländische Tradition und die Erfahrung im Weinbau Norditaliens gekonnt miteinander kombiniert und ergeben einzigartige Moselweine.

Wenn auch Sie sich von der Vielfalt der Moselweine überzeugen möchten, dann besuchen Sie uns in unserer Moselvinothek und kosten Sie von den Weinen von Friedrich-Kern, Karp-Schreiber, Bläsius-Geiben, Jutta Fassian und vielen anderen renommierten Mosel-Weingütern.