Weinschorle – Sommerfrischer Genuss

Der ideale, leichte Sommergenuss: Weinschorle eignet sich sehr schön für den Feierabend-Drink auf der Terrasse, für das Treffen mit Freunden oder die Sommerparty am Wochenende.

Doch eine Schorle ist nicht wie die andere; es gibt Unterschiede, die zu kennen sich lohnt.

Die richtige Weinsorte für Weinschorle

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Schorle am Abend (C)Rouven Weidenauer, pixelio.de

Der Klassiker unter den Weinen für Schorle ist der Riesling. Gut gekühlt und im Verhältnis 1:1 mit sprudelndem Mineralwasser gemischt, erfreut er sich großer Beliebtheit. Sein fruchtiges Aroma, das an Apfel und Pfirsich erinnert, lässt den Sommer förmlich auf der Zunge zergehen.

Rivaner und Silvaner sind für eine mildere Schorle mit weniger Säure geeignet.

Schorle von Rosé ist eine geschmacklich intensivere Variante der klassischen Weinschorle und wird zunehmend beliebter.

Rotwein ist eigentlich kein gebräuchlicher Schorle-Wein. Doch es gibt auch Liebhaber von Rotweinschorle. Diese wissen, dass gerbstoffarme Sorten zu der Kohlensäure des Mineralwassers besser passen. Schwarzriesling oder Spätburgunder sind geeignete Sorten.

Weinschorle – Das richtige Wasser

Das gewählte Mineralwasser sollte keinen starken Eigengeschmack haben. So kommt das Aroma des Weins besser zur Geltung. Der Kohlensäuregehalt des Wassers kann stark sein oder mittelstark; hier entscheidet der persönliche Geschmack.

Mischt man Wein und Wasser je zur Hälfte, beträgt der Alkoholgehalt etwa fünf Volumenprozent. Wer mag, verändert das Mischungsverhältnis zugunsten des Weins, dann wird die Schorle etwas kräftiger.

In manchen Gegenden wird die Schorle auch mit Zitronenlimonade zubereitet, sie heißt dann „Schorle süß“. Diese süß-fruchtige Mischung hat es in sich: Der Zucker verstärkt die Wirkung des Alkohols. Deshalb sollte man mit dieser Art Schorle etwas vorsichtig sein, damit aus dem Genuss keine Reue wird.

Weinschorle mit Gästen genießen

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Rieslingrebe (C)www.Rudis-Fotoseite.de, pixelio.de

Erst den Wein oder doch erst das Wasser einschenken? Darüber gibt es verschiedene Auffassungen. Doch ist es wichtig, vor allem den Wein gut vorzukühlen. Sind mehrere Gäste da, können Wein und Sprudel in Flaschenkühlern auf dem Tisch stehen, so dass sich jeder selbst „seine“ Weinschorle mixen kann.

Viele werden erst den Wein einschenken, dann das Wasser.

Als Glas eignet sich ein Schoppenglas mit ¼ Liter Fassungsvermögen. Auch Römergläser sind beliebt. In der Pfalz bekommt der Gast gleich ein großes mit ½ Liter Fassungsvermögen serviert.

Abwandlungen sind erlaubt. Etwas Holunderblütensirup, eine Orangenscheibe oder eine Stück Vanilleschote geben die individuelle Note.

Allgemein gilt: Die Qualität der Zutaten bestimmt die Qualität der Schorle.

Passende Weine finden Sie in unserer Moselvinothek.

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Sommer und Wein

Die hochsommerlichen Temperaturen steigen mal wieder in die Höhe, der Himmel strahlt in ungetrübtem Blau. Egal, ob wir dieses einzigartige Wetter nun von Zuhause aus oder aus einem kleinen Urlaubsparadies genießen – wobei das Eine das Andere nicht unbedingt ausschließen muss – so wirklich perfekt wird es doch erst mit dem perfekten Glas Wein. Haben Sie den entsprechenden Wein für diese Gelegenheit bereits gefunden? Wenn nicht, dann haben wir ihn aber ganz bestimmt in unserem Keller.

Zum Beispiel aus dem Weingut Keltenhof. Rieslinge, Weißburgunder, Dornfelder und Rivaner entspringen Jahr für Jahr dem Bremmer Weingut. Allesamt zeugen sie von der Leidenschaft der fleißigen Winzer und dem besonderen Terroir der Mosel.

Hild Weine gibt es auch in unserem Keller. Und zwar aus dem Weingut Johann Hild. Der Familienbetrieb aus Wincheringen kommt mit 100 Jahren Weinbautradition daher und überzeugt mit einer sehr guten Kombination aus Tradition und Fortschritt.

Auch der Moselort Brauneberg steht seit jeher für erstklassige Weine. Dafür sorgt unter anderem auch das Weingut Martin Conrad. Hier ist die Weinbautradition schon weit mehr als 400 Jahre alt und auch die Weine selbst stammen aus traditionsreichen Steillagen wie Brauneberger Juffer und Brauneberger Juffer Sonnenuhr.

Das Weingut Sausen hat ebenfalls dafür gesorgt, dass wir einen vollen Keller haben. Der Familienbetrieb aus Traben-Trarbach hat sich vor allem der Rieslingtraube verschrieben, glänzt aber auch mit Bacchus, Rivaner und Spätburgunder.

Genug von hochsommerlichen Temperaturen? Der Keller unserer Moselvinothek bietet nicht nur rund 150 Weine, sondern auch angenehm kühle Temperaturen. Kommen Sie vorbei und statten Sie uns einen Besuch ab oder hinterlassen Sie Ihre Urlaubsgrüße auf unserer Facebook-Seite … wir freuen uns über jeden Einzelnen!

Weine und Essen

Welcher Wein zu welchem Essen? Das ist eine Frage, die man sich nicht selten stellt. Oft hört man dann, dass Weißwein zu Wildgerichten gar nicht passt, da muss ein Rotwein her. Den kann man dann auch zum Käse trinken und wenn es mal wieder Fisch gibt, dann passt gleich auch der Weißwein wieder.

Aber müssen wir uns als echte Genießer überhaupt so festlegen, oder besser gesagt, festlegen lassen. Ich fühle mich doch etwas eingeschränkt, wenn man mir sagt, dass ich meinen Lieblingswein nicht zu den Rehmedaillons essen kann, weil er eben ein Weißwein ist. Und wenn ich gerade Lust auf Rotwein habe und es Fisch gibt, dann möchte ich doch trotzdem meinen Rotwein genießen dürfen.

Denn sollten wir nicht den Wein trinken, auf den wir gerade Lust haben? Außerdem ist die Vielfalt unserer heimischen Weine doch so unglaublich groß und es befinden sich so viele einzigartige Tropfen darunter, dass es sich vielleicht mal lohnt, einfach ein bisschen zu experimentieren. Sowohl mit dem Wein als auch mit dem Essen. Vielleicht kommen wir so auf eine ganz grandiose Kombination, die wir nie mehr missen möchten. Und das nur, weil wir mit alten Traditionen brechen und uns zur Käseblatte einen fruchtig frischen Riesling genehmigen. Was den Wein angeht, sollten wir also wirklich mutig sein und gegen den Strom schwimmen.

Wer sich nicht ganz so waghalsig in die unendlichen Weiten der Weingenüsse begeben möchte, dem möchte ich dennoch einige Anhaltspunkte geben. So wählt man zu einem leichten Gericht eher auch einen trockenen, etwas leichteren Wein. Ist die Speise eher deftig und gut gewürzt, so darf der Wein dem gleichkommen und ebenso kräftig und würzig im Geschmack sein. So wird verhindert, dass der Geschmack des Weines den des Essens nicht verdrängt und natürlich umgekehrt. Schließlich möchten wir doch beides in vollen Zügen genießen und möchten das eine durch das andere ergänzen, nicht auslöschen. Stellen wir das geschickt an, können wir ganz bestimmt ein einzigartiges Feuerwerk an Genussmomenten erleben.

Sie möchten alte Traditionen pflegen und da auch beim Wein keine Ausnahme machen? Auch das ist kein Problem. Dann greifen Sie bei leichten und dezenten Gerichten, wie zum Beispiel Pasta und Geflügel zu trockenen oder halbtrockenen Weinen. Hier passt perfekt der Riesling, aber auch Silvaner, Weiß- oder Grauburgunder, Kerner oder Rivaner sind hier eine echte Gaumenfreude. Heute ist das Essen etwas würziger, denn es gibt Steaks oder gebratenen Seefisch? Versuchen Sie es doch mal mit einem trockenen oder halbtrockenen Dornfelder. Natürlich passen hier auch ein etwas ausdrucksvoller Riesling, ein Spätburgunder oder Weiß- und Grauburgunder. Zu herzhafterer Pasta, Wildgeflügel oder zarten Ragouts macht sich ein halbtrockener Rivaner besonders gut und auch der Grauburgunder ist hier absolut passen, wenn es leicht und würzig vor sich geht. Bei gehaltvollen und eher dezenten Speisen, darunter fallen Meeresfrüchte, saftiger Kalbs- oder Schweinebraten, machen Weiß- und Grauburgunder eine gute Figur. Ebenso passend ist eine reife Rieslingauslese und wenn Sie lieber einen Rotwein möchten, dann entscheiden Sie sich am besten für einen milden.

Probieren Sie es aus und lassen Sie es sich schmecken!

Kleine Weinkunde: Die Rebsorten an der Mosel – der Rivaner

Nachdem wir uns erst kürzlich mit dem Riesling als dem König der Weine befasst haben, möchten wir nun auch mal die anderen Weinsorten der Mosel in den Vordergrund heben. Denn die Rieslingrebe ist natürlich nicht die einzige Rebe an der Mosel, deren zauberhaften Saft wir immer wieder gerne genießen.

Die, neben dem Riesling, wichtigsten Rebsorten an der Mosel sind der Müller-Thurgau, auch bekannt als Rivaner, der Elbling, der Blaue Spätburgunder, auch Pinot noir genannt, und quasi das Gegenstück Pinot blanc, der Weiße Burgunder. Außerdem finden wir im Weinanbaugebiet Mosel auch immer wieder Dornfelder, Kerner und einige weitere Rebsorten, die aber, denken wir an Weingenuss an der Mosel, weniger von Bedeutung sind. Zu diesen, eher selten vertretenen Weinen gehören Bacchus, Ortega, Reichensteiner, Optima und Findling und ein paar rote Rebsorten, darunter Frühburgunder, Regent, Cabernet Sauvignon und Merlot. Aber genug davon. Denn wir möchten an dieser Stelle unser Augenmerk auf die bedeutenderen Vertreter unter den Weinreben richten.

Beginnen wir also heute mit dem Müller-Thurgau bzw. dem Rivaner. Entstanden ist die Rivaner-Rebe aus einer Kreuzung von Riesling und Madeleine Royale. Sie ist, nach dem Riesling, die wichtigste Rebsorte an der Mosel. Im Bereich Mosel, Saar und Ruwer hat sich der Rivaner soweit ausgebreitet, dass er mittlerweile auf 14 % der Fläche des Weinanbaugebietes vertreten ist. Die Rebe des Rivaners erkennen Sie an seinen mittelgroßen, fünf- bis siebenlappigen Blättern, die mitunter tief gebuchtet und stark gewellt sind. Die Triebspitzen sind hellgrün und etwas flaumig und verfügen über einen rötlichen Stich. Die Fruchttrauben der Rebe sind verhältnismäßig groß und konisch, oft geschultert und meist eher dichtbeerig. Die einzelnen Beeren mit dem saftigen Fleisch sind mittelgroß und oval und haben eine gelblich grüne Färbung. Im Gegensatz zum Moselriesling ist bei den Weinen aus der Rivaner-Beere die Fruchtsäure nicht ganz so stark ausgeprägt und der ganze Wein ist im Geschmack eher mild. Der Rivaner wird häufig halbtrocken oder auch trocken ausgebaut. Das Aroma zeugt von einer fruchtigen Frische und einer krautigen Note mit einem typischen Muskatton im Bukett. Nicht selten ist das Bukett auch etwas blumig.

Wer einen Rivaner zuhause hat, der sollte mit dem Genuss nicht länger als zwei, höchstens drei Jahre warten, sonst verliert sich das sehr feine Muskataroma. Am köstlichsten ist der Rivaner aber, wenn er ganz frisch genossen wird. Sie haben gerade keinen Rivaner zur Hand, sind aber neugierig auf seinen Geschmack? Kein Problem, denn in unserem online Weinshop gibt es den Rivaner für zuhause. Einfach mal probieren und dann immer noch entscheiden, ob der Rivaner in Ihr Weinregal gehört, können Sie bei einer Weinprobe in unserer Vinothek.