Weinfest der Mittelmosel in Bernkastel-Kues

Lieben auch Sie die Stimmung bei den Mosel-Weinfesten? Wein und Speisen aus der Region umrahmen kulturelle Darbietungen und zaubern auf die Gesichter der Besucher so manches entspannte Lächeln. Angenehme Gespräche ergeben sich und – wer weiß – hier und da erblüht eine alte Freundschaft oder eine neue Bekanntschaft. Eine Perle unter den Weinfesten ist das Weinfest der Mittelmosel in Bernkastel-Kues.

Stimmung, Wein und gute Laune – Alles, was ein Weinfest braucht

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(C) VeitD – pixelio.de

Vom 3. bis 7. September 2015 dreht sich in Bernkastel-Kues alles rund um den Wein und seine Liebhaber. Am Donnerstag um 17 Uhr öffnet die Weinstraße und der Weinprobierabend wird eingeläutet. Natürlich fehlen der Stadtbürgermeister, die Mosella und ihre Prinzessinnen nicht: Sie eröffnen das Weinfest um 19 Uhr ganz offiziell.
Am Freitag ab 20.00 Uhr findet auf dem historischen Marktplatz die offizielle Begrüßung der Weinmajestäten statt.
Dort wird nicht nur die Mosella anwesend sein, sondern auch die Weinmajestäten aller am Fest teilnehmenden Gemeinden.

Der Clou bei diesem Fest: Es gibt ein Präsent für jeden Besucher und ein Mit-Mach-Ticket, das an der späteren Verlosung teilnimmt. Das ist ein Dankeschön für alle Männer im Winzerkittel und für alle Frauen, die ein Moselblümchen tragen.
Diese schöne Idee wird dem Fest ein besonderes Gesicht geben – Freuen Sie sich auf das spezielle Lokalkolorit.

Feuerwerk simultan – Bernkastel-Kues in seinem schönsten Licht

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(C) rolibi – pixelio.de

Auch ein simultanes Feuerwerk steht auf dem Programm: Am Samstag um 21.00 Uhr sprühen von der Burgruine Landshut und vom Moselufer in Bernkastel die Funken und Fontänen der Pyrotechnik. Zu beobachten ist die Pracht vom Moselufer und von der Brücke aus.

Merken Sie sich für Sonntag den Weinumzug vor. Um 14 Uhr startet in der Burgstraße der Weinfestumzug, angeführt von der Moselweinkönigin Lisa Dieterichs. Der Festzug, bestehend aus fast 100 Gruppen aus dem In- und Ausland, endet beim Feuerwehrhaus in Kues.

Natürlich gibt es an allen Tagen Musik und abends stimmungsvolle Konzerte. Ein Besuchermagnet für Groß und Klein ist auch der Vergnügungspark am Kueser Moselufer.
Am Dienstag kommen die Besucher in den Genuss ermäßigter Preise zum „Familientag“.

Nehmen Sie sich auch Zeit für einen Besuch auf dem weithin bekannten Kunsthandwerkermarkt und tauchen Sie in die Welt des Kunsthandwerks ein und entdecken Sie überraschende Artikel.

Schauen Sie zur Einstimmung in unsere Moselvinothek und wählen Sie aus unserem Sortiment an hochwertigen Moselweinen.

Blaue Zähne durch Rotwein – Was hilft?

Wenn an einem lauschigen Rotwein-Abend Ihr Gegenüber plötzlich verwirrt auf Ihr herzliches Lachen reagiert, dann ist das kein Grund, an seinem Humor zu zweifeln.

Schuld ist wahrscheinlich nur die Farbe Ihrer Zähne, die statt in blendendem Weiß in einem dunklen Blau erstrahlen. Die Ursache dafür sind Bestandteile Ihres Rotweins.

Womit färbt der Rotwein die Zähne blau?

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(C) Peter_Pleischl, pixelio.de

Die Blaufärbung entsteht durch die blauen und roten Polyphenole, die Anthocyane. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die für die blaue und rote Farbe von Blüten und Früchten verantwortlich sind.

Der Begriff Anthocyane kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „dunkelfarbige Blüte“. Der Stoff ist in vielen Früchten zu finden:

• Auberginen (Schale)
• Brombeeren
• Heidelbeeren
• Kirschen
• Rote Zwiebeln
• Trauben

Die Anthocyane nehmen wir also auch in anderer Form auf. Damit tun wir dem Körper etwas Gutes, denn dem roten Farbstoff wird nachgesagt, dass sie er die Zellen schützen und damit Krebserkrankungen vorbeugen kann.

Ob bei Genuss von Rotwein Zähne und Zunge die exotische Blaufärbung annehmen, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab.

Welcher Rotwein macht „blau“?

Der Gehalt der Anthocyane in den Trauben variiert je nach Traubensorte und Jahrgang. Je mehr Sonne der Wein tanken konnte, umso mehr Farbstoffe hat er ausgebildet, denn sie dienen den Trauben als Sonnenschutz.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich nach dem Genuss von jungem Dornfelder die unbeliebte Blaufärbung einstellt ist größer als zum Beispiel bei Trollinger.
Weiterhin spielt das Alter des Weins eine Rolle. Ein junger Cabernet Sauvignon hat mehr Anthocyane als ein älterer. Dasselbe trifft auch auf den Merlot zu.
Bei einem Pinot Noir ist die Blaufärbung eher unwahrscheinlicher; seine Trauben bilden deutlich weniger Anthocyane.

Wie blau die Zähne werden, hängt auch vom Mundklima ab.

Blaue Zähne – Gesundes Mundklima

Das Klima im gesunden Mundraum ist ph-neutral, also nicht sauer. Nehmen wir Anthocyane auf, verändern sie im säureneutralen Mundklima ihre Struktur so, dass die dunkelblaue Farbe entsteht. Falls das Mundklima vor dem Weingenuss leicht sauer ist, tritt die Blaufärbung nicht ein, denn die chemische Reaktion verläuft anders.
Färben sich beim Genuss von Rotwein die Zähne blau, spricht diese „Nebenwirkung“ also für ein gesundes Mundklima. Beliebt ist die Blaufärbung trotzdem nicht, deshalb haben wir für Sie Tipps zur Vorbeugung und Beseitigung der blauen Verfärbungen zusammengetragen.

Der Blaufärbung vorbeugen

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(C) gänseblümchen, pixelio.de

Vor dem Genuss von Rotwein: Putzen Sie die Zähne, denn auf sauberen Zähnen bildet sich die Blaufärbung nicht so schnell.

Während des Weingenusses: Trinken Sie zwischendurch ein Glas Weißwein. Das enthaltene Schwefeldioxid neutralisiert die Blaufärbung.
Auch Mineralwasser mit Kohlensäure hilft, es verdünnt die Anthocyane und die Bläschen lösen die Farbe von den Zähnen.

Essen Sie Käse, Trauben oder Salat zum Wein. Dadurch wird die Speichelproduktion angeregt, die blauen Farbstoffe werden verdünnt und es kommt gar nicht erst zu Verfärbungen.

Nach dem Weingenuss: Putzen Sie die Zähne nicht sofort, sondern erst nach etwa einer Stunde. Damit vermeiden Sie, dass die Farbbeläge mit der Zahnbürste in den Zahnschmelz eingearbeitet werden.

Schöne Rotweine mit unterschiedlich hohem Gehalt an Anthocyane halten wir in unserer Moselvinothek für Sie bereit.

Federweißer – Fruchtig, süß, erfrischend

Gerade beginnt in den Weinbaugebieten die Ernte des jungen Weins. In einigen Wochen gibt es dann den „Federweißer“ oder „Sauser“.
Die Winzer sind zuversichtlich. Der reichliche Sonnenschein in diesem Sommer setzt in den Trauben reichlich Zucker frei, so dass wir uns auf ein süßes Sommergetränk freuen dürfen.

In Deutschland kommt Federweißer vor allem aus der Pfalz. Dort werden etwa 10.000 Hektoliter des jungen Weins produziert. Nach Rheinhessen mit über 3.700 Hektolitern nimmt das Weinbaugebiet Mosel mit fast 3.000 Hektolitern den dritten Platz ein.
Ist Federweißer eigentlich mehr Wein oder mehr Most?

Federweißer – Junger Wein mit Mostgeschmack

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(C) Gert Mülller-Grahl – pixelio.de

Dem gekühlten Traubenmost werden spezielle Gärhefen zugesetzt. Das Ganze wird dann in Literflaschen gefüllt, wo der Gärprozess sich fortsetzt. Das dabei entstehende Kohlendioxid kann durch den lose luftdurchlässigen Drehverschluss entweichen. Damit der Wein nicht ausläuft, werden die Flaschen stehend transportiert.

Der Alkoholgehalt von Federweißer schwankt zwischen 4 und 11 Prozent. Wer das Getränk recht süß mag, trinkt es bald nach Öffnen der Flasche. Wer mehr Säure bevorzugt, lässt die Flasche einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Der Gärprozess geht weiter, das heißt, Fruchtzucker wird weiter in Alkohol und Kohlensäure gespalten. Dieser Prozess verläuft in warmer Umgebung umso zügiger.
Durch die Kohlensäure schmeckt Federweißer frisch und spritzig. Er ist ein ideales Getränk für den Spätsommer. Allerdings ist ein wenig Vorsicht geboten, denn die berauschende Wirkung von Federweißer setzt oft erst verzögert ein. Schuld ist der enthaltene Zucker.

Federweißer – Gesund und beliebt

Im Unterschied zu fertig gekeltertem Wein enthält Federweißer noch die leichten hellen Schwebstoffe, die dem Getränk seinen Namen geben. Diese Schwebstoffe sind kleine Hefeteilchen, die den Federweißer nicht nur trübe, sondern auch vitaminreich machen. Wer diese Wein-Vorstufe in Maßen genießt, nimmt Vitamin B1 und B2 und Milchsäurebakterien auf.

Federweißer spaltet die Gruppe der Weinliebhaber. Die einen rümpfen die Nase ob des einfachen, unspektakulären Getränks. Die anderen freuen sich auf gesellige Runden, in denen Federweißer reichlich fließt und dazu Elsässer Flammkuchen, Zwiebelkuchen oder andere deftige Spezialitäten verzehrt werden.

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(C) Benjamin Wiens – pixelio.de

Federweißer wird in Deutschland vor allem aus weißen Trauben hergestellt. Verwendet werden frühreife Sorten wie zum Beispiel Bacchus. Sie würden sich für hochwertige Weine nicht eignen.

Federweißer gibt es auch als „Roter Sauser“. Dieser wird aus roten Trauben gewonnen, in Deutschland zum Beispiel an der Ahr. Als Trauben werden Frühburgunder oder Dornfelder gewählt.

Federweißer ist je nach Region auch unter anderen Namen bekannt, zum Beispiel als Rauscher, Bitzler, Sturm oder Sauser.

Was ist Ihre Lieblingsspeise zu Federweißer? Verraten Sie es uns auf Facebook!

Der Geschmack von Wein

Wussten Sie, dass der Geschmack von Wein durch den Duft, die Temperatur, den Säuregehalt und die Gerbstoffe bestimmt wird? Auch die Farbe des Weins sowie der Umgebung spielt eine Rolle. Das alles könnte der Grund dafür sein, dass Wein im Urlaub anders schmeckt als auf der heimischen Terrasse. Wie kommt das zustande?

Eine Studie über Wein und Farben

Die Universität Mainz hat ein Experiment durchgeführt, das recht ungewöhnlich klingt:
Insgesamt mehr als 500 Probanden wurde Wein angeboten mit der Bitte, seinen Geschmack zu beschreiben. Außerdem sollten die Teilnehmer den Preis des Weins einschätzen.

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(C) Bernd Kasper pixelio.de

Die Studienleiter tauchten die Umgebung der Probanden jeweils in farbiges Licht. Wie sich herausstellte, hatte genau dieses Licht einen Einfluss auf die Aussagen der Probanden.
Rotes und blaues Licht führte zu einer besseren Einschätzung von Geschmack und Qualität des Weins. Grünes und weißes Licht wirkte sich eher nachteilig aus.
Weine, die bei rotem Licht angeboten wurden, wirkten auf die Probanden teurer.
Würziger schmeckte der Wein, wenn er bei grünem oder blauem Licht getrunken wurde.

Die Forscher vermuten neuronale Zusammenhänge und den Einfluss der Farben auf von Gefühle, Gedanken und Geschmackswahrnehmungen. Hier gibt es noch viel zu entdecken.
Wofür ist es überhaupt gut, das zu wissen?

Farben, Stimmung und Geschmack

Schon jetzt können wir aus den Studienergebnissen so manche Schlussfolgerung ziehen:
Geht es um das Einrichten einer Vinothek oder eines Lokals, werden Farben demnächst nicht nur ein ästhetisches Gestaltungsmittel sein. Hier werden dann womöglich die Farben Rot oder Blau überwiegen, während Weiß eher sparsam eingesetzt wird.

Vielleicht sind die Umgebungsfarben auch der Grund, warum Wein, der uns im Urlaub begeistert hat, auf dem heimischen Balkon so ganz anders mundet?

Wein im Urlaub und zu Hause

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(C) Klaus Steves pixelio.de

Das kennen viele Weingenießer: Sie bringen aus dem Urlaub einen Karton Wein ihrer Urlaubs-Lieblings-Sorte mit. Erwartungsvoll wird die erste Flasche geöffnet, Erinnerungen an die schönen Erlebnisse schwingen mit.
Doch der Wein schmeckt ganz anders und die Enttäuschung ist groß. Was tun?

Die Temperatur und die Gläser beeinflussen das Aroma des Weins. Die Stimmung trägt ihr Übriges dazu bei.
Außerde haben, wie aus der beschriebenen Studie wissen, die Farben aus der Urlaubsgegend die Wahrnehmung des Weins entscheidend mit geprägt.

Heißt das nun, den Wein aus der Urlaubsregion nicht mehr von dort mitzubringen? Natürlich nicht. Mit einfachen Mitteln können wir das Aroma wieder hervorzaubern, das im Urlaub so begeisternd wirkte.

Urlaubsflair und Weingenuss

Urlaub und Alltag unterscheiden sich durch das Maß der Entspannung. Also wird Entspannung den Genuss des Urlaubsweins fördern. Das heißt: Der Stress des Alltags wird für ein paar Stunden weggeschickt.
Licht und Farben sind jeder Urlaubsregion eigen, sie kann man natürlich kaum „nachmachen“. Jedoch können gedämpftes Licht, Kerzenschein und leise Musik die gewohnte Umgebung auf ganz eigene Weise verzaubern.
Und wenn man zum Wein auch die Speisen genießt, die im Urlaub den Gaumen verwöhnten, wird nicht nur die Erinnerung an die schöne Zeit geweckt, sondern der Geschmack des Weins wird sich tatsächlich dem annähern, den man im Urlaub wahrgenommen hat.
Das belebt das Flair des vergangenen Urlaubs und macht Lust, neue Reisepläne zu schmieden.

Welches ist Ihr liebster Urlaubswein? Erzählen Sie es uns auf Facebook!

Kater nach dem Weingenuss? – Das muss nicht sein

Kennen Sie das? Der Abend war lang, die Stimmung angenehm und so manches Glas Wein wurde geleert. Am nächsten Morgen kam das „böse Erwachen“: Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwächegefühl. Ein Kater hat Sie erwischt.

Wie kann man die Katerstimmung vermeiden? Wir haben Tipps und Tricks gesammelt, die helfen können.

Dem Kater vorbeugen

Der alte Tipp, vor dem Trinken von Alkohol etwas Fettiges zu essen, stimmt auch heute noch. Ist der Magen mit einem Film aus Fett bedeckt, nimmt er den Alkohol langsamer auf. Damit wirkt der Alkohol langsamer, auch wenn man etwas mehr trinkt.
Geeignet sind zum Beispiel:

• Käse
• Wurst
• Forelle, Lachs, Makrele (fetthaltig)
• Ölsardinen
• Pizza
• Gehaltvolle Salate
• In Olivenöl getauchtes Brot

Eiweißreiche Speisen sind ebenfalls eine gute Grundlage. Oft wird auch Milch empfohlen. Sie legt einen Fettfilm über die Magenschleimhaut und versorgt den Körper mit Kalzium und Vitamin B. Wer keine Milch mag, nimmt vor dem Trinken Vitamin B als Nahrungsergänzung ein. Bevor der Alkohol an die Reihe kommt, empfiehlt es sich, ein großes Glas Wasser zu trinken.

Trinken ohne Reue

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(C) Rainer Sturm, pixelio.de

Wein ist bekömmlicher, wenn er sich in Begleitung von Wasser befindet. Ideal ist es, nach jedem Glas Wein ein Glas Wasser zu trinken. Grund ist, dass Alkohol die Ausscheidung von Wasser ankurbelt. Trinkt man genug Wasser, beugt man damit den Folgen von Flüssigkeitsmangel vor, wie zum Beispiel Kopfschmerzen.

Zum Wein wird gern Salziges gereicht. Salz bindet im Körper Wasser und wirkt so dem Flüssigkeitsverlust entgegen. Außerdem gleicht es  den Verlust von Mineralien aus.

Gut geeignet sind die klassischen Snacks:

• Chips
• Salzstangen
• Nüsse
• Oliven

Viele Menschen vertragen Alkohol besser, wenn sie bei einer Sorte bleiben. Also sollte man sich rechtzeitig entscheiden, was man trinken mag. Besonders an langen Abenden ist Vorsicht vor Cocktails geboten. Sie sind zwar schmackhaft, enthalten jedoch oft mindestens zwei Sorten Alkohol. Das macht sie für den Körper schwer bekömmlich.

Manche Menschen schwören auf 500 mg Aspirin vor dem Schlafen gehen, andere nehmen Magnesium ein. In jedem Fall ist stilles Wasser ein geeigneter „Schlummertrunk“.
Doch nicht immer lässt sich damit ein Kater fern halten.

Schnell fit am Morgen danach

Wirsberg

Katerfrühstück (C) Reiner Rosenwald – pixelio.de

Am nächsten Morgen wieder Alkohol zu trinken,  gehört zu den eher umstrittenen Tipps. Wirklich helfen wird ein großes Glas zimmerwarmes Wasser. Wer mag, löst Magnesium darin auf und gleicht damit seinen Mineralienhaushalt aus.
Ein „Katerfrühstück“ mit salzigen Speisen wie Rollmops bringt den Körper ebenfalls wieder in Schwung. Früchte sind übrigens ein sehr gutes Katerfrühstück. Ihr Gehalt an Wasser und Mineralstoffen tut dem Körper jetzt besonders gut.
Und nicht zu vergessen: Eine Dusche weckt die Lebensgeister und regt den Kreislauf an. Mit lauwarmem Wasser beginnen, dann von den Füßen her mit kaltem Wasser erfrischen. Wer mag, gönnt sich anschließend einen Spaziergang.

Was ist Ihr Rezept gegen Kater? Erzählen Sie es uns auf Facebook!

Essen und Trinken: Andere Länder, andere Sitten

Planen Sie einen Urlaub in Frankreich, Spanien oder Italien? Dann beschäftigen Sie sich wahrscheinlich vorher mit den dortigen Gepflogenheiten. Auch die Esskultur und Trinkrituale unterscheiden sich von Land zu Land.

Frankreich – Zeit nehmen für den Genuss

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(C) moritz rothacker, pixelio.de

Der abendliche Besuch im Restaurant darf mehrere Gänge umfassen, die mit Genuss zelebriert werden. Den Käse bitte nicht an der Spitze anschneiden und die Käseplatte nicht komplett verputzen – beides wären grobe Verstöße gegen das gute Benehmen.
Vom Baguette bricht man sich ein mundgerechtes Stück ab und legt den Rest zur Seite.

Der bekannteste französische Trinkspruch lautet: Auf deine Gesundheit: „Santé“ und wird mit „À la vôtre“ beantwortet. Ein kurzes „Prost“ heißt in Frankreich „à votre santé“.

In Deutschland ist es normal, die Rechnung „getrennt“ oder „zusammen“ zu begleichen. In Frankreich gibt es kein „getrennt zahlen“. Entweder einer der Gäste zahlt für alle oder jeder zahlt den gleichen Anteil an der Rechnung. Wer zufrieden war, gibt etwas Trinkgeld.

Falls Sie mit dem Taxi fahren, nehmen Sie hinten im Wagen Platz.

Italien – Caffé und Wein

Spaghetti werden in Italien als Vorspeise gegessen. Einziges Besteck dabei ist die Gabel. Der Umgang mit Parmesan ist sparsam und nur erlaubt, wenn keine Meeresfrüchte zum Gericht gehören.
Nach dem Essen gibt es Caffè. Er entspricht dem, was wir „Espresso“ nennen.

Wird zum Essen Wein getrunken, stoßen die Italiener mit „Salute“ an. Während wir Deutschen das Glas dann direkt zum Mund führen, setzen es die Italiener nach dem Anstoßen noch kurz auf dem Tisch ab, um Unglück abzuwenden

Das Trinkgeld ist bereits in der Rechnung enthalten. Es verbirgt sich hinter dem Begriff „Coperto“ (Gedeck).

Spanien – Späte Mahlzeiten

Das Mittagessen ist in Spanien die Hauptmahlzeit. Es beginnt gegen 14 Uhr und kann sich bis 16 Uhr hinziehen. Ähnlich wie in Deutschland besteht die Mahlzeit aus drei Gängen: Vorsuppe, Hauptgang mit Fleisch oder Fisch, anschließend eine Süßspeise, Eis oder Früchte.
Danach ruhen die Spanier gern etwa eine halbe Stunde. Dann ist es draußen kühler geworden und das Tagwerk wird wieder aufgenommen.

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(C) Raphaela C. Näger, pixelio.de

Spanien ist bekannt für seine stimmungsvollen Tapas-Bars. Ein Besuch dort ist  Besuchern zu empfehlen. Hier geht es laut und lustig zu und es wird Ihnen mit dem Vino Rojo (Rowein), Vino Blanco (Weißwein) oder Sangria zunächst ein kleiner Snack auf Kosten des Hauses gereicht.
Erst ab 21 Uhr essen die Spanier zu Abend. Die Mahlzeit ziehen sie gerne hinaus, bleiben oft bis nach Mitternacht in geselliger Runde mit Familie und Freunden.
Alkohol wird dabei nur in Maßen getrunken; „beschwipst“ zu sein verstößt gegen das gute Benehmen.
Das Anstoßen ist in Spanien umso stimmungsvoller: Das Glas wird erst nach oben gehalten, dann nach unten, dann in die Mitte vor sich und erst dann wird getrunken. Begleitet wird diese kleine Zeremonie von dem Ausspruch: „Arriba, abajo, al centro y pa‘ dentro“. Auch ein „Salud“ (Gesundheit) ist ein beliebter, wenn auch etwas förmlicher Trinkspruch.
Wer es kurz und leger mag, prostet mit „Chinchin“.

Wie in Italien auch, warten Restaurantgäste, bis der Kellner sie zu ihrem Platz begleitet. Spanische Kellner alter Schule treten förmlich und wortkarg auf. Doch wenn der Kellner Sie bei der Menüauswahl beraten darf, wird er sein Bestes geben.

Spanien zu Hause: Sangria

Urlaubsstimmung auf der Terrasse zaubern Sie mit einem Sangria:

3 Liter Rowein
1 Liter Limonade
Pfirsich-Stücke
Apfelstücke ohne Schale
Orangenscheiben
Zitronensaft
Zimt und Zucker

Die Früchte ziehen mit dem Wein einige Stunden durch. Dann erst werden Limonade, Zimt und Zucker dazu gegeben.
Der Sangria wird gut gekühlt mit Eiswürfeln serviert.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Trinkgebräuchen und Tischsitten in anderen Ländern gemacht? Erzählen Sie es uns auf Facebook!

Weinfeste an der Mosel – Stimmungsvolle Besuchermagneten

Die Weinfeste an der Mosel erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, begeistern sie doch mit liebevoller Ausstattung und vielen originellen Ideen. Einheimische und Besucher jeden Alters strömen deshalb jedes Jahr zu den Highlights zwischen Mosel, Saar und Ruver.

Wein und Harley Davidson

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(C) Hartmut910-pixelio.de

Was haben Moselwein und Harley Davidson gemeinsam? Sie stehen an jedem ersten Wochenende im August im Mittelpunkt des internationalen Harley-Davidson-Treffens in Ürzig. Eine lieb gewordene Tradition, die in diesem Jahr zum 17. Mal begangen wird.

Der Bürgermeister und die Weinkönigin eröffnen das Fest am Freitag um 18.30 Uhr. Begleitet erden sie von der Winzerkapelle Ürzig. Danach gibt es eine große offene Erlebnis-Weinprobe: 100 hochwertige Rieslings-Weine des Ürziger Würzgartens werden den Besuchern kredenzt. Nicht nur für Weinkenner ein Highlight, sondern auch für jene, die es werden wollen.

Ab 21.30 Uhr sorgt die Band „Handpicked“ für gute Stimmung. Besonderes Bonbon: Special Guest Michael Eller, bekannt als rockin-comedy ist mit von der Partie.

Harley-Frühstück, Wein und Musik

Am Samstag um 8.00 Uhr laden die „Erzer Freunde“ zum Harley-Frühstück im Festzelt ein.
Später gibt es eine Mosel-Panorama Ausfahrt über Bernkastel-Kues und Minheim nach Wittich-Innenstadt.
Abends dürfen sich die Besucher auf eine faszinierende Darbietung freuen: Die Weinkönigin Lisa zieht mit ihren Prinzessinnen Catharina und Johanna ins Festzelt ein – gemeinsam mit Harley & Winzerkapelle.

Der Sonntag startet wieder mit einem gemeinsamen Harley-Frühstück, dem ein Frühschoppenkonzert folgt. Das Festzelt bietet nachmittags ein Kinderprogramm sowie Kaffee und Kuchen. Abends gestaltet die Winzerkapelle Kinheim den Moselländischen Abend.

Besucher können sich schon jetzt auf diese und andere Überraschungen freuen, wenn es vom 7. bis 9. August 2015 zum 17. Mal heißt: „Moselwein meets Harley“.

St Anna Fest in Bernkastel-Kues

Stimmungsvoll geht es vom 24. bis 26. Juli in Bernkastel-Kues zu: Das Fest zum traditionellen St. Anna Tag lädt Einheimische und Besucher zu buntem Treiben bei guten Weinen und regionalen Spezialitäten ein. Natürlich ist für musikalische Leckerbissen ebenfalls gesorgt.

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(C) Achim Lückemeyer-pixelio.de

Besonders für Besucher ist die Stadtführung am 24. Juli um 19.30 Uhr interessant: In der Rolle des Bernkasteler Doctors bietet der Gästeführer Jürgen Servatius überraschende Einblicke und faszinierende Geschichten rund um Bernkastel-Kues. Natürlich wird auch die berühmte Legende des „Bernkasteler Doctors“ dabei sein.
Bei dieser Stadtführung sitzen die Gäste gemütlich im Haus St. Michael und genießen den Lichtbildervortrag, umrahmt von einer Weinverkostung und „Winzerhäppchen“.

Moselweine für jeden Geschmack bieten wir Ihnen in unserer Moselvinothek. Schauen Sie doch wieder einmal herein.

Wissenswerts rund um den Alkohol im Wein

Viele Weinfreunde achten besonders an warmen Tagen auf den Alkoholgehalt im Wein. So haben sie mehr Genuss und weniger Sorge um unangenehme Nebenwirkungen.
Wie kommt eigentlich der Alkohol in den Wein wie entstehen die Unterschiede im Alkoholgehalt?

Die Herstellung von Wein – Mit Traubensaft und Hefe

Aus besonders reifen und süßen Trauben werden Weine mit hohem Alkoholgehalt gewonnen. Der Alkohol entsteht durch den Gärprozess: Die Trauben werden zerdrückt und der Saft aus ihrem Inneren wird freigesetzt. Dieser Saft enthält die Zuckerarten Glucose und Fruktose.
Nun treten die Hefen in Aktion und wandeln den Zucker in Alkohol um. Ob diese Umwandlung vollständig oder nur teilweise geschieht, hängt von dem gewünschten Weintyp ab.
Für den Gärprozess benötigen die Hefepilze bestimmte Temperaturen. Allgemein gilt: Je kühler die Temperatur, umso langsamer verläuft der Gärprozess.

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(C) sprisi_pixelio.de

In jedem Weinberg kommen natürliche Hefen vor, sie sitzen auf den Schalen der Weintrauben und geben dem Wein ihre ganz eigene Note. Jedoch schwankt der Bestand je nach der Witterung. Der Einsatz von Schutzmitteln gegen Insekten und Pilze dezimiert die Weinhefen.
Deshalb setzen Winzer natürliche Hefen aus dem Labor ein. Diese Methode ist sicher und vermeidet Weinfehler. Doch individuelle Feinheiten im Geschmack gehen dadurch verloren.

Ob die Hefen aus dem Weinberg oder aus dem Labor kommen; in beiden Fällen hat der Alkohol im Wein Einfluss auf den Geschmack. Dabei spielt auch die Höhe des Alkoholgehalts eine Rolle.

Wie viel Alkohol enthält der Wein?

Wein enthält mindestens 8, höchstens 14 Volumenprozent Alkohol. Der Alkohol wirkt im Wein wie ein Geschmacksverstärker. Außerdem bindet er die Säuren. Das ist der Grund dafür, dass Weine mit mehr Alkohol voller und weicher schmecken. Weine mit weniger Alkoholgehalt sind leichter und spritziger im Geschmack.
Wie viel Alkohol im Wein enthalten ist, wird auf dem Etikett Volumenprozent, abgekürzt Vol.-%, angegeben. In Deutschland enthalten Weine zwischen 8,5 und 13 Volumenprozent Alkohol.
Eine Ausnahme bildet der „neue Wein“, der ungefilterte, kurz vergorene Traubenmost. Er wird schon ab einem Alkoholgehalt von 4 Volumenprozent angeboten. Federweißer, Bitzler, Sauser oder Sturm ist im eigentlichen Sinne kein Wein.

Durch die natürliche Gärung kann der Wein etwa 15 Prozent Alkohol enthalten. Soll der Alkoholgehalt höher sein, wird Alkohol hinzugesetzt und damit die Gärung gestoppt. So wird zum Beispiel der beliebte Sherry hergestellt.
Bei trockenen Weinen ist der Zucker vollständig vergoren, deshalb enthalten sie mehr Alkohol als süße Weine. Manchmal setzt der Winzer dem Most auch Zucker hinzu. Ist das erlaubt?

Prädikatswein oder Qualitätswein?

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(C) RainerSturm_pixelio.de

Für Prädikatsweine darf dem Most während der Gärung kein Zucker zugesetzt werden. Das betrifft Auslesen, Spätlesen und Kabinettweine. Anders ist es bei Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete (QbA); hier kann der Winzer durch die Zugabe von Zucker den Alkoholgehalt und damit den Geschmack beeinflussen.

Immer beliebter werden Rieslingweine von der Mosel. Sie überraschen Weingenießer mit ihrem leichten, spritzigen Aroma bei geringem Alkoholgehalt. Deshalb ist ein Riesling oder ein Riesling Kabinett der ideale Begleiter für einen milden Sommerabend. In unserer Moselvinothek halten wir verschiedene Rieslingweine und andere aromatische Moselweine für Sie bereit. Schauen Sie doch wieder einmal herein!

Professionalität und Begeisterung – Kultur- und Weinführer an der Mosel

Planen Sie einen Urlaub an der Mosel? Dann sollten Sie sich nach dem Kultur- und Weinführer Ihres Urlaubsortes umschauen. Er wird Ihnen nicht nur alles über die Geschichte und Kultur der Stadt erzählen, sondern auch viel Interessantes über Geschichte und Gegenwart des Weinbaus vermitteln.

Im Weinanbaugebiet Mosel gibt es etwa 100 dieser kompetenten und speziell ausgebildeten Kultur- und Weinbotschafter. Sie tragen entscheidend dazu bei, den Gästen der Region einen lebendigen Eindruck der Weinkultur zu vermitteln.

Wer sind diese Kultur- und Weinbotschafter, Weingästeführer oder Weinerlebnisbegleiter eigentlich?

Kultur- und Weinbotschafter mit IHK Abschluss

Winzer oder Gastronom, Student oder Moselliebhaber – Wessen Herz für die Moselregion schlägt, der kann lernen, wie er diese Liebe unterhaltsam und informativ an Besucher und Gäste von überall her weitergeben kann.

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(C) Hermann Richard_pixelio.de

Die IHK Trier bietet dafür die sechsmonatige berufsbegleitende Ausbildung. Unterstützt und gefördert wird sie von der Mosellandtouristik, dem Moselwein e.V., den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum, dem Weinbauverband und dem Deutschen Weininstitut.
Es wundert nicht, dass bei soviel Fachkompetenz ein anspruchsvolles und komplexes Programm geboten wird. Dieses umfasst nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch praktische Einsätze auf eintägigen Exkursionen. Die Dozenten der Universität Trier bieten den künftigen Kultur- und Weinbotschaftern ein umfangreiches Programm.

Geschichten lebhaft erzählen, Natur und Wein entdecken

• Aufbau einer Gästeführung
• Fauna und Flora
• Grundlagen der Kommunikation, Redetechnik, Mimik, Gestik
• Grundlagen der Touristik
• „Heimatgeschichten“
• Kulturraum Mosel (Geschichte, Kulturlandschaft, Kulturdenkmäler)
• Naturraum Mosel
• rechtliche Aspekte
• Weinanbau und –ausbau (Grundlagen)
• Weinbeurteilung
• Weinkultur
Am Ende der Ausbildung steht eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung.

Doch das Lernen hört nicht auf: Jährlich gibt es eine zweitägige Weiterbildung. Auch darüber hinaus geht das Lernen für einige der Weinbotschafter weiter.

Weindozenten – Die Brücke zwischen Wein und Wissen

Kultur- und Weinbotschafter, die sich umfangreich weitergebildet haben, wurden zu Weindozenten. Sie sehen sich als Brücke zwischen Wein und Wissen.

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(C) Christian Eckhoff_pixelio.de

Hat ein Gast im Restaurant spezielle Fragen zur Weinkarte oder erbittet ein Hotelgast eine spezielle Ausflugsempfehlung, freut er sich über gut geschulte Ansprechpartner.
Weindozenten rüsten die Mitarbeiter in Gastronomie und Tourismus mit speziellem Weinwissen aus. Dabei bieten sie maßgeschneiderte Programme an, je nach Branche und Region.

Auch für Privatpersonen, die an Wein und Kultur der Mosel interessiert sind, gibt es Angebote: Seminare rund um Wein, Speisen und Kultur der Moselregion vermitteln interessante Einblicke und erweitern den Wissens-Horizont.

Haben Sie schon an einer Veranstaltung mit einem Kultur- und Weinführer teilgenommen? Erzählen Sie es uns auf Facebook!

Wein im Sommer – So wird der Genuss perfekt

Der Sommer lädt ein zu Grillpartys und stimmungsvollen Gartenfesten. Für den Weingenuss ohne Reue halten wir heute einige Tipps bereit:

Der Aperitif

Jede gute Party startet mit einem Anfangsgetränk, dem Aperitif. Die Sitte, vor dem Essen ein leichtes alkoholisches Getränk zu reichen, stammt aus Frankreich und Italien. Er regt den Appetit an und verkürzt außerdem die Wartezeit bis zum ersten Gang.
Wichtig: Der Alkoholgehalt sollte möglichst unter 12 Prozent liegen, so werden nachfolgende Genüsse nicht geschmälert. Ideal ist ein deutscher Secco.

Wasser und Wein: Bitte recht kühl

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(C) Ascada_pixelio.de

Ein Glas Wein, ein Glas Wasser – diese Regel kennen viele, doch kommt sie in der Praxis oft zu kurz. Gastgeber sollten deshalb stilles und prickelndes Wasser sowie ausreichend viele Gläser bereithalten und beides leicht zugänglich platzieren.

Temperatur: Weine sind bekömmlicher, wenn sie gut gekühlt serviert werden. Da sie sich im Glas schnell erwärmen, sollte die Temperatur etwa zwei Grad und der empfohlenen Trinktemperatur liegen. Für einen Riesling zum Beispiel liegt die ideale Sommertemperatur bei etwa sechs Grad. Nach dem Ausschenken den Wein im Kühlschrank oder Weinkühler platzieren.

Sommer in Rosé

Roséweine sind wunderbare Sommerweine. Bei etwa 10 Grad eingeschenkt, entfalten sie ihr frisches, leichtes Aroma. Der Duft nach Erdbeeren oder Kirschen lässt die Sommerlaune steigen und selbst Eiswürfel im Glas tun dem Genuss keinen Abbruch.

Wein zum Grillen?

Hartnäckig hält sich das Gerücht, zu deftigem Grillfleisch passe am besten ein „kühles Blondes“. Doch wie wäre es mit einem leichten Weißwein, der nicht zu säurehaltig ist und viel Volumen mitbringt? Ein Riesling oder Rivaner sind angenehme Begleiter zu allen Grillgerichten.

Rotwein, nicht zu schwer und mit einem mäßigen Gehalt an Gerbstoffen ist ebenfalls eine gute Wahl. Probieren Sie einen fruchtigen Spätburgunder und lassen Sie sich überraschen.

Auch der Rosé macht eine gute Figur zu herzhaft Gegrilltem und vielen Beilagen.

Verschlusssache Wein: Muss es unbedingt ein Korken sein?

Noch immer rümpfen Weintrinker die Nase, wenn sie einen Weinflaschenverschluss aus Kunststoff sehen oder gar einen Schraubverschluss. Dabei sind diese beiden Alternativen inzwischen vielfach bewährt.

Naturkork kann mit der Zeit austrocknen und zerfällt beim Öffnen in unschöne Brösel, die in den Wein gelangen. Das passiert selbst dann, wenn die Flaschen liegend gelagert wurden.

War der Naturkorken undicht, hat der Wein womöglich mehr Sauerstoff und Feuchtigkeit aus der Luft bekommen, als ihm gut tut.

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(C) Andrea Winter_pixelio.de

Eine weitere Gefahr stellt der „Korkschmecker“ dar. Dieser Weinfehler kann durch die chlorhaltige Substanz entstehen, die bei der Herstellung der Weinkorken verwendet wird. Schätzungsweise fünf Prozent der Weine sind weltweit davon betroffen. Der Korkschmecker tritt manchmal nur sehr schwach auf, kann aber auch den Wein vollständig verderben. Der unangenehme muffige Geruch und schimmelige Geschmack lassen dem Weingenießer keine Wahl: Der Wein muss weggeschüttet werden.
Tipp: Der Korken riecht meist schon leicht oder stärker muffig. Stellt der Gastgeber das rechtzeitig fest, bleibt den Gästen das unangenehme Geschmackserlebnis erspart.

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